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Bildvariationen

Die Aufnahme entstand im Juni diesen Jahres während einer Radtour rund um den Cospudener See südlich von Leipzig. Mit einigen Lightroom-Presets und Filtern ergeben sich völlig unterschiedliche Bildvariationen.

 

Mehr Bildmaterial vom Cospudener See gab es in meinem Beitrag vom 02. Juli 2014 „Leipzig – Cospudener See“.

Leipzig – Venedig des Ostens

Leipzig

Leipzig wird auch das kleine „Venedig des Ostens“ genannt. Nur die Wenigsten wissen, dass Leipzig eine Stadt am Wasser ist. Die große Anzahl von Kanälen, Flüssen und Seitenarmen der Elster und Pleiße machen die Stadt zu einem attraktives Sightseeing-Angebot vom Wasser aus.

Wir waren unterwegs auf der schönen Flusslandschaft der Weißen Elster und des Karl-Heine-Kanals. Gestartet sind wir am Klingerweg, dann stromaufwärts auf der Weißen Elster, vorbei an Deutschlands erstem Versandhaus und am weltgrößten Industriebau der Gründerzeit. In Plagwitz schlug 150 Jahre lang das industrielle Herz Leipzigs. Von Karl Heine um 1850 als Industrievorort entwickelt, siedelten sich hier bedeutende Unternehmen an, die eine einzigartige Fabrikarchitektur hervorgebracht haben.

Leipzig – Völkerschlachtendenkmal

Völkerschlachtendenkmal

Das Völkerschlachtdenkmal im Südosten Leipzigs wurde in Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig nach Entwürfen des Berliner Architekten Bruno Schmitz errichtet und am 18. Oktober 1913 eingeweiht. Mit 91 Metern Höhe zählt es zu den größten Denkmälern Europas und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs. Es bildet eine weithin sichtbare Landmarke mit markanter Silhouette. Es erinnert an die vom 16. bis 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt Leipzig stattgefundene, sogenannte Völkerschlacht. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen Österreichs, Preußens, Russlands und Schwedens.

Die Fakten:

  • Bauzeit: 15 Jahre
  • Höhe: 91 m
  • Höhe der Kuppelhalle (Innenhöhe): 68 m
  • Fundamentplatte: 70 m × 80 m × 2 m
  • Anzahl der Fundamentpfeiler: 65
  • Gesamtzahl der Stufen bis zur Plattform: 500
  • Fußbreite: 126 m
  • Masse aller baulichen Anlagen: 300 000 t
  • Anzahl der verbauten Natursteinblöcke: 26 500
  • Menge des verbauten Betons: 120 000 m³

In der Kuppeldecke der Ruhmeshalle sind 324 fast lebensgroße Reiter abgebildet. Die vier 9,5 Meter hohen Statuen der Totenwächter in der Ruhmeshalle stellen Personifikationen der Tugenden des deutschen Volkes in den Befreiungskriegen (Tapferkeit, Glaubensstärke, Volkskraft, Opferbereitschaft) dar.
Die Krypta nimmt das gesamte Mittelrund der Halle ein und stellt das symbolische Grab der über 120.000 in der Völkerschlacht Gefallenen. An den Wänden wachen acht Zweiergruppen aus steinernen Kriegern.

Dieses Bauwerk ist schon beeindruckend.

Besonders lohnenswert ist der Aufstieg zur Aussichtsplattform.
Vom Fuß des Sockels bis auf der Spitze sind es 500 Stufen, die
größtenteils in engen Wendeln nach oben gehen.