Leipzig – Völkerschlachtendenkmal

Völkerschlachtendenkmal

Das Völkerschlachtdenkmal im Südosten Leipzigs wurde in Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig nach Entwürfen des Berliner Architekten Bruno Schmitz errichtet und am 18. Oktober 1913 eingeweiht. Mit 91 Metern Höhe zählt es zu den größten Denkmälern Europas und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs. Es bildet eine weithin sichtbare Landmarke mit markanter Silhouette. Es erinnert an die vom 16. bis 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt Leipzig stattgefundene, sogenannte Völkerschlacht. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen Österreichs, Preußens, Russlands und Schwedens.

Die Fakten:

  • Bauzeit: 15 Jahre
  • Höhe: 91 m
  • Höhe der Kuppelhalle (Innenhöhe): 68 m
  • Fundamentplatte: 70 m × 80 m × 2 m
  • Anzahl der Fundamentpfeiler: 65
  • Gesamtzahl der Stufen bis zur Plattform: 500
  • Fußbreite: 126 m
  • Masse aller baulichen Anlagen: 300 000 t
  • Anzahl der verbauten Natursteinblöcke: 26 500
  • Menge des verbauten Betons: 120 000 m³

In der Kuppeldecke der Ruhmeshalle sind 324 fast lebensgroße Reiter abgebildet. Die vier 9,5 Meter hohen Statuen der Totenwächter in der Ruhmeshalle stellen Personifikationen der Tugenden des deutschen Volkes in den Befreiungskriegen (Tapferkeit, Glaubensstärke, Volkskraft, Opferbereitschaft) dar.
Die Krypta nimmt das gesamte Mittelrund der Halle ein und stellt das symbolische Grab der über 120.000 in der Völkerschlacht Gefallenen. An den Wänden wachen acht Zweiergruppen aus steinernen Kriegern.

Dieses Bauwerk ist schon beeindruckend.

Besonders lohnenswert ist der Aufstieg zur Aussichtsplattform.
Vom Fuß des Sockels bis auf der Spitze sind es 500 Stufen, die
größtenteils in engen Wendeln nach oben gehen.

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